Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Neubau der Staustufe Obernau - WNA Aschaffenburg

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Inhalt: Bauplanung und Verkehrsführung während des Baus (Ausbaustufe 1)

Der erste Bauabschnitt – Ausbaustufe 1 – betrifft den gesamten Neubau der Staustufe und dauert ca. siebeneinhalb Jahre. In dieser Zeit erfolgt die gesamte Bauabwicklung vom Niedernberger Ufer aus, um den Bauverkehr und Baulärm in Obernau so gering wie möglich zu halten. Für die Anbindung der im Fluss gelegenen Baugruben wird eine Baubehelfsbrücke errichtet. Darüber hinaus werden Baustelleneinrichtungsflächen am Niedernberger Ufer in dieser Zeit von der WSV gepachtet. Sie werden genutzt als Lager-, Baustoffzwischenlager, Tankfläche, Stellflächen für PKWs, LKWs und Baumaschinen.

Baubedingter Lärm und Erschütterung, insbesondere durch Großgeräte wie Rammen, sind für die Anwohner im nahen Umfeld jedoch nicht zu vermeiden. Lärmmindernde Maßnahmen sollen verhindern, dass die gesetzlichen Grenzwerte überschritten werden.

Baustellenverkehr

Die Versorgung des gesamten Baubereichs mit Baumaterialien erfolgt soweit wie möglich über die Bundeswasserstraße Main, um den Bauverkehr auf den Straßen zu reduzieren. Die Zufahrt zur Baustelle führt von der Niedernberger Seite aus über die B469, die MIL 38 und eine noch herzustellende Baustraße. Die Baustraße wird nach Abschluss der Bauarbeiten wieder zurückgebaut.

Wehrsteg

Auf Höhe des neuen Wehrs wird ein neuer barrierefreier Wehrsteg gebaut, der nach Abschluss der Baumaßnahme auch für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stehen soll.

Baustelleneinrichtung

Verkehrsführung Ausbaustufe 2

Im zweiten Bauabschnitt – Ausbaustufe 2 – steht der Rückbau der alten Staustufe an, der ca. zwei Jahre dauert. In dieser Zeit erfolgt der Baustellenverkehr überwiegend über den Wasserweg. Die Beanspruchung von Verkehrswegen in Obernau kann dabei nicht ganz ausgeschlossen werden.